Widerrufsbelehrung
Geltungsbereich
Diese Rücktrittsrechte und Rücktrittsfolgen für Verbraucher gelten – soweit nicht ausdrücklich Gegenteiliges vereinbart wurde – für Vertragsabschlüsse zwischen Vermieter, FOVI – Foto Video e.U. und dem/der Kunden*in.
Widerrufs- und Rücktrittsrechte und -Folgen für den Verbraucher
nach FAGG (6.1 bis 6.8) bzw. KSchG (6.9)
Ist der /die Kunde*in Verbraucher*in im Sinne des KSchG und hat er/sie den auf diesen AGB basierenden Vertrag kann er von diesem bis zum Ablauf der 14-tägigen Frist ohne Angabe von Gründen zurücktreten.
Die Rücktrittsfrist
Die Rücktrittsfrist beginnt bei Dienstleistungsverträgen mit dem Tag des Vertragsabschlusses (§ 11 Abs 2 Z 1 FAGG).
Dies gilt nicht in den in geregelten Ausnahmefällen, die unten aufgelistet sind. Für den Rücktritt muss uns der/die Kunde*in mit einer eindeutigen Erklärung (zB ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über seinen Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Der Rücktritt ist jedoch an keine bestimmte Form gebunden. Bitte beachten Sie aber, dass uns der Widerruf zugehen muß, um wirksam zu sein. Der Kunde kann dafür das hier beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden.
Rücktrittserklärung /
Widerrufserklärung:
An
FOVI – Foto Video e.U.
Berresgasse 3/49
1220 Wien
E-Mail: hallo@fovi.at
Im Widerrufsschreiben müssen folgende Informationen enthalten sein:
- Erklärung zum Rücktritt vom Kaufvertrag
- Kundenidentifikation (Name, Anschrift des Kunden.)
- Bestellidentifikation (Bsp.: Buchungsnummer.)
- Datum des Widerrufsschreibens
- Unterfertigung des Kunden (nur bei Mitteilung auf Papier)
Pflichten des/der Anbieters*in im Falle eines Rücktritts
Wenn der/die Verbraucher*in den Vertrag widerruft, haben wir diesem alle Zahlungen, die wir von ihm/ihr erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass der Verbraucher eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt hat), unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über dessen Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.
Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das der/die Verbraucher*in bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat, es sei denn, mit diesem wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. In keinem Fall werden dem/der Verbraucher*in wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Bei Kaufverträgen oder sonstigen auf den entgeltlichen Erwerb einer Ware gerichteten Verträgen können wir die Rückzahlung verweigern, bis wir entweder die Ware wieder zurückerhalten haben oder der/die Verbraucher*in einen Nachweis über die Rücksendung der Ware erbracht hat, sofern wir nicht angeboten haben, die Ware selbst abzuholen.
Pflichten des/der Verbrauchers*in im Falle eines Rücktritts
Der/Die Verbraucher*in hat die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag, an dem dieser uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichtet, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn der/die Verbraucher*in die Waren vor Ablauf der Frist von 14 Tagen absendet. Der/Die Verbraucher*in trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung, sofern wir ihn/sie vorab über die Pflicht zur Tragung der Kosten für die Rücksendung informiert haben.
Der Verbraucher muss für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang durch den/die Verbraucher*in zurückzuführen ist. Der/Die Verbraucher*in haftet jedoch in keinem Fall für den Wertverlust der Ware, wenn er von uns nicht über sein Rücktrittsrecht belehrt wurde.
Rücktrittsrecht besteht nicht bei
- Verträgen über Dienstleistungen, wenn der Unternehmer noch vor Ablauf der Rücktrittsfrist mit der Ausführung der Dienstleistung begonnen hat und die Dienstleistung sodann vollständig erbracht wurde (§ 18 Abs 1 Z 1 FAGG); sowie
- bei Waren, die nach Kundenspezifikationen angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind (§ 18 Abs 1 Z 3 FAGG); sowie
- bei Verträgen, die dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz unterliegen (§ 3 Abs 1 Z 4 KSchG)
Teilnichtigkeit
Sollten einzelne Regelungen dieser Widerrufsbelehrung ganz oder teilweise unwirksam sein, so berührt dies die Gültigkeit der übrigen Regelungen und der unter ihrer Zugrundelegung geschlossenen Verträge nicht. Die ganz oder teilweise unwirksame Regelung wird ausschließlich bei Verträgen mit Unternehmern durch eine Regelung ersetzt, die dem Sinn und Zweck der unwirksamen Regelung am nächsten kommt.